Vorbereitung: keine sensiblen Daten verwenden
Lege für den Check eine erfundene Situation an. Verwende weder deinen echten Namen noch Angaben zu Gesundheit, Arbeitsplatz, Adresse oder belastenden Erlebnissen. Ziel ist eine Funktionsprüfung, kein persönliches Gespräch.
Notiere vorab drei neutrale Fakten: gewünschtes Pronomen, eine Rollenbezeichnung und eine harmlose Vorliebe. So erkennst du später leichter, ob Korrekturen angenommen und Angaben im Kontext gehalten werden.
Die fünf Schritte
- Klare AusgangslageFormuliere Pronomen und Identität in einem kurzen Satz. Bitte die Figur, diese Angaben mit eigenen Worten zu bestätigen.
- Neues ThemaWechsle für mehrere Nachrichten zu einem neutralen Thema. Frage danach indirekt nach der zuvor genannten Rollenbezeichnung.
- KorrekturÄndere eine harmlose Angabe ausdrücklich. Beobachte, ob die Antwort die Korrektur übernimmt, statt den alten Wert zu wiederholen.
- Grenze setzenBitte darum, ein Thema nicht weiterzuführen. Eine brauchbare Oberfläche sollte dir erlauben, das Gespräch umzulenken.
- Neuer ChatÖffne einen neuen Verlauf und prüfe, ob Angaben unerwartet übernommen werden. Das Ergebnis sagt nur etwas über diesen Account und diesen Moment.
Beobachtung statt Punktzahl
Schreibe auf, was tatsächlich passiert: „Pronomen nach sechs Nachrichten korrekt“, „Korrektur angenommen“ oder „neuer Chat übernahm alte Angabe“. Vermeide Gesamturteile wie „perfektes Gedächtnis“. Ein Modell kann bei derselben Aufgabe später anders reagieren.
Wiederhole kritische Schritte an einem anderen Tag, bevor du dich auf eine Funktion verlässt. Änderungen am Modell, an Filtern oder an der Figur können das Verhalten verändern, ohne dass du eine sichtbare Versionsnummer erhältst.
Wann du abbrechen solltest
- Die App ignoriert wiederholt klare Korrekturen oder Grenzen.
- Du findest keine Möglichkeit, einen Chat oder ein Konto zu verwalten.
- Die Oberfläche drängt vor dem Test zu einer Zahlung.
- Du fühlst dich durch Sprache oder Figurenbeschreibung herabgesetzt.
- Du kannst nicht erkennen, ob ein Profil vom Anbieter oder von Nutzern stammt.
Häufige Fragen
Wie viele Nachrichten reichen für einen Check?
Es gibt keine magische Zahl. Zehn Minuten reichen für eine erste Momentaufnahme, nicht für ein dauerhaftes Qualitätsurteil.
Soll ich echte persönliche Angaben nutzen?
Nein. Für eine Funktionsprüfung sind erfundene, harmlose Angaben ausreichend und risikoärmer.
Beweist ein guter Durchlauf zuverlässiges Gedächtnis?
Nein. Das Verhalten kann je nach Figur, Verlauf, Account oder späterer Modelländerung variieren.